Wo auch immer die Kombination aus Lesen+Geschlecht oder Lesen+Mädchen+Jungen angesprochen ist, werden wir in den Medien mit Halbwahrheiten, leichtfertigen Verallgemeinerungen, Zuschreibungen und entsprechend fragwürdigen pädagogischen Ratschlägen versorgt. Diese sind oftmals, auch wenn sie auf den ersten Blick plausibel wirken, verkürzt und problematisch, obwohl der Erkenntnisstand einschlägiger Studien alles andere als eindeutig ist. Der Aufsatz verfolgt die These, dass das Verhältnis des lesenden Kindes zum Buch als eine spezifische Form von Beziehung gesehen werden könnte und folglich die Frage nach den geschlechtstypischen Befunden anders gestellt werden sollte.
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https://doi.org/10.58098/lffl/2021/1/716