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Lire des albums de littérature de jeunesse à l'école maternelle : quelques caractéristiques d'une expertise en actes

from No. 2015 | 3 zum Thema «Literalität im Schnittfeld von Familie, Frühbereich und Schule»

Véronique Boiron

Mit diesem Beitrag soll das Verständnis von Praktiken des Vorlesens von Bilderbüchern in der Vorschule (école maternelle) vertieft werden. Die Autorinnen haben während mehrerer Jahre Vorlesepraktiken von pädagogischen Fachpersonen der unteren, mittleren und oberen Stufe der Vorschule  (mit Kindern zwischen 3 und 6 Jahren) beobachtet. Diese Praktiken haben sie im Hinblick auf das Wissen und Können der Lehrpersonen analysiert. Es zeigt sich, dass die Lehrpersonen primär das verstehen der Bilderbuch-Geschichten durch die jüngsten Kinder im Auge haben. Um dieses Ziel zu erreichen, veranlassen die Lehrpersonen die Kinder zu sprachlichen Aktivitäten, die über Materialität des Texts und der Bilder hinausführen. Dies erlaubt ihnen, mit den Kindern geteilte Bedeutungen zu erarbeiten und spezifisch schulische Bezüge zu den literarischen Werken herzustellen.

(FR)

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https://doi.org/10.58098/lffl/2015/3/545
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